29 07 2006

Beim Spazieren in der Stadt sieht man jedes Mal Dinge, die man vorher nicht gekannt, oder die vorher einfach nicht da waren. Unter den Linden, die Straße hinter dem Brandenburger Tor, ist neuerdings von riesigen Souvenirläden übersät, die auch Nachts noch geöffnet sind. Auf dem Weg vom Brandenburger Tor zum Potsdamer Platz sprießen runde Blechbuden, die ebenfalls Souvenirs sowie Essen und Trinken verschiedenster Art anbieten, wie Pilze aus dem Boden.

Mit Kamera und Stativ bewaffnet fühlt man sich dann auch wie ein Tourist und genießt seinen kleinen “Urlaub” in der Stadt. Vor dem Brandenburger Tor trifft man viele “Kollegen”, die ebenfalls mit Kamera und Stativ bewaffnet (von 0,1 kg bis 10 kg schwer) das wichtigste Wahrzeichen der Stadt wenigstens zweidimensional nach Hause holen möchten.
Aber auch nur ein paar Meter vor seiner Haustür stößt man auf Läden, die man vorher noch nie gesehen hat, so ist dieses Foto von den “oralen” Welten in der Badenschen Straße in Wilmersdorf entstanden.

Orale Welten B Tor Ark Tat B Tor



26 07 2006

Wie bereits versprochen folgt nun der Test des Lumiquest ProMax System genannten Blitzaufsatzsets.

Einführung

Oft ist man mit den Ergebnissen beim Blitzen unzufrieden, direktes Blitzen verursacht ein sehr unnatürliches Aussehen mit starker Schattenbildung. Durch das indirekte Blitzen wird das Licht an der Zimmerdecke zerstreut, leider bilden sich dabei auch unerwünschte Schatten, bei Portraits gibt es z.B. dunkle Bereiche unter der Nase und um die Augen. In manchen Situationen (draußen oder zu hohe Decke) hat man nicht einmal die Möglichkeit indirekt zu blitzen. Abhilfe schaffen Lichtstreuer, die dabei helfen das photographierte Objekt gleichmäßiger auszuleuchten. Um so einen Lichtstreuer geht es in diesem Test.

Das Set des Texanischen Herstellers Lumiquest (http://www.lumiquest.com/) besteht aus dem Blitzaufsatz “80-20″, das 80% vom Blitzlicht, nach oben (zur Decke) durchlässt und 20% vom Licht nach vorne zum Aufhellen des Motivs reflektiert.
Dieser Aufsatz sollte in Situationen eingesetzt werden, in denen indirektes Blitzen möglich ist (Zimmerdecke vorhanden und nicht zu hoch).
Wenn indirektes Blitzen nicht möglich ist, sollte man einen der mitgelieferten Reflektoren in das 80-20 einsetzen.
Mitgeliefert werden ein weißer, ein silberner und ein goldener Reflektor.
Der Weiße simuliert quasi die Zimmerdecke, der Silberne erzeugt stärkere Reflexionen, die in manchen Fällen erwünscht sind, z.B. für sog. catchlights in den Augen. Der goldene Reflektor strahlt warmes Licht ab, und kann z.B. bei Portraitshootings draußen beim Sonnenuntergang eingesetzt werden.

Ein weiteres Teil des ProMax Systems ist ein Diffusionsvorsatz aus dünnem milchigem Plastik, das nach dem Softbox-Prinzip das Licht streut, damit Schatten weitestgehend vermieden werden. Das 80-20, sowie die anderen Teile des Sets werden allesamt durch Klettverschlüsse befestigt, man findet beiliegend 4 Klettstreifen, die man am Blitzgerät anbringt. Abgerundet wird das Paket durch ein zusammenfaltbares Kunstlederetui zum Transport des Sets.

Die Verarbeitung des ProMax Systems ist nicht schlecht, aber für den Preis, der dafür verlangt wird, könnte man auf jeden Fall etwas stabileres erwarten. Ich habe mein Set bei eBay.com für rund 46 EUR inkl. Versand erstanden, deutsche Händler verlangen zwischen 20 und 40 EUR mehr für das Set.
Hier ist ein Bild vom Testobjekt:

Lumiquest Promax

Der Test

In dem nun folgenden Test sehen wir, ob die vom Hersteller versprochenen Ergebnisse auch erreicht werden können. Das ProMax System wurde auf einem Nikon SB-600 Blitzgerät befestigt, das seinerseits auf einer Nikon D50 mit dem 18-55 Kitobjektiv (bei 55 mm Brennweite) saß. Außer dem Blitz waren im Zimmer keine weiteren Lichtquellen vorhanden.
Den Versuchsaufbau mit den Entfernungen kann man der folgenden Skizze entnehmen. Als Objekt wurde ein Spielzeugtroll mit bunten Haaren verwendet (Höhe 18 cm mit Haaren).

Versuchsaufbau

Es wurden 11 Bilder geschossen, der Weißabgleich war stets auf “Blitz” eingestellt. Die Fotos wurden verkleinert und zur Darstellung im Internetbrowser als jpg gespeichert.

Bild 1: Eingebauter Blitz der D50

Eingebauter Blitz

Bild 2: SB-600 direkt abgefeuert

SB-600 direkt

Bild 3: SB-600 indirekt gegen die Decke abgefeuert

SB-600 indirekt

Bild 4: SB-600 mit dem “80-20″ Aufsatz

SB-600 & 80-20

Bild 5: SB-600 mit dem “80-20″ Aufsatz + weißer Reflektor

SB-600, 80-20 & weißer Reflektor

Bild 6: SB-600 mit dem “80-20″ Aufsatz + silberner Reflektor

SB-600, 80-20 & silberner Reflektor

Bild 7: SB-600 mit dem “80-20″ Aufsatz + goldener Reflektor

SB-600, 80-20 & goldener Reflektor

Bild 8: SB-600 mit dem “80-20″ Aufsatz + weißer Reflektor + Diffusionsvorsatz

SB-600, 80-20 + weißer Reflektor + Diffusionsvorsatz

Bild 9: SB-600 mit dem “80-20″ Aufsatz + silberner Reflektor + Diffusionsvorsatz

SB-600, 80-20 + silberner Reflektor + Diffusionsvorsatz

Bild 10: SB-600 mit dem “80-20″ Aufsatz + goldener Reflektor + Diffusionsvorsatz

SB-600, 80-20 + goldener Reflektor + Diffusionsvorsatz

Bild 11: SB-600 mit dem “80-20″ Aufsatz und Diffusionsvorsatz

SB-600, 80-20 + Diffusionsvorsatz

Fazit:

Der Effekt ist auf den Bildern gut sichtbar. Wenn man nur Schatten um das Objekt vermeiden möchte, braucht man beim Vorhandensein einer Zimmerdecke kein ProMax System – in diesem Fall reicht es wenn man den Blitz indirekt gegen die Decke abfeuert. Der große Nachteil dabei sind Schatten, die vom Licht, das von der Decke reflektiert wird, resultieren und Schatten auf dem Objekt verursachen, der Troll selbst liegt im Dunkeln (Bild 3). Mit dem 80-20 wird etwas Licht direkt auf das Objekt reflektiert, und beseitigt so diese Schatten. Natürlich entstehen dadurch wieder Schatten hinter dem Objekt, diese halten sich jedoch in Grenzen (Bild 4). Mit dem aufgesetzten Diffusionsvorsatz werden die Schatten hinter dem Objekt noch etwas abgemindert (Bild 11). Die Reflektorscheiben sollte man einsetzen wenn man nicht indirekt blitzen kann, in diesem Test hat das Blitzen mit der weißen Reflektorscheibe gute Ergebnisse geliefert, das Objekt ist gut ausgeleuchtet, die Schatten hinter dem Objekt sind relativ unauffällig, insbesondere bei der Verwendung des Diffusionsaufsatzes (Bild 8 ). Der silberne und der goldene Reflektor profitieren noch viel mehr von der gleichzeitigen Verwendung des Diffusionsaufsatzes, ohne diesen bilden sich doch recht starke Schatten auch über dem Objekt. Die silberne Reflektorscheibe gibt dem Bild ein kühleres Aussehen, mit der goldenen Reflektorscheibe ist das Bild in warmes Licht getaucht.

Ich bin mit dem ProMax System zufrieden. Für einen vollständigen Test sollte das System mit den Reflektorscheiben auch draußen getestet werden. Ich hole das zu einem späteren Zeitpunkt nach. Ich hoffe man kann sich jetzt mit den Bildern ein eigenes Urteil bilden. Bei Fragen oder Vorschlägen bitte ich einen Kommentar zu hinterlassen. :D



25 07 2006

ist der Titel des heutigen Bildes. Wollte eigentlich nur mein neues Objektiv (AF-S 18-55 3.5-5.6) und mein Stativ ausprobieren. Wie bereits geschrieben, habe ich mir das Objektiv speziell für die Irlandreise zugelegt, da ich keine Zoomobjektive im Schrank hatte. Ich wurde durch die Fokussiergeschwindigkeit und die Lautstärke sehr positiv überrascht, habe bereits vergessen wie schnell AF-S Optiken sind (und das 18-55 ist dabei eines der langsamsten AF-S Objektive). Das Objektiv ist vollständig aus Plastik gefertigt, was sich aber auch positiv im niedrigen Gewicht niederschlägt. Optisch kann es natürlich nicht annähernd mit Festbrennweiten wie dem bereits verkauften AF 35 2 oder dem 85 1.8 konkurrieren. Auch das AF-S 18-70 3.5-4.5, das ich letztes Jahr mit meiner D50 gekauft habe, war deutlich schärfer.
Für den Preis (manche Polfilter kosten mehr) ist das Objektiv auf jeden Fall zu empfehlen, insbesondere für Reisen, wenn es auf wenig Gewicht aber nicht auf absolute Schärfe und Lichtstärke ankommt.

Wie bereits angekündigt, hier das Testbild, vor ein paar Stunden mit dem neuen Objektiv aufgenommen. Mein böser Zwillingsbruder versuchte vergeblich mich zu überreden einen guten Rotwein zu trinken, aber bei den hohen Temperaturen sollte man auf Alkoholkonsum am besten gänzlich verzichten.

Trink



22 07 2006

Berlin wird doch jedes Jahr besser. Während die Stadt noch vor 10-15 Jahren von Touristen und Medien gleichermaßen ignoriert wurde, steppt in letzter Zeit immer öfter der Bär (Wappentier Berlins) in der Stadt.

Letzten Samstag war es noch die Love Parade, die über eine Million Raver auf einer Straße versammelte, heute durften die Freunde gleichgeschlechtlicher Liebe am Christopher Street Day, liebevoll CSD genannt, sich selbst und die Freude am Leben zelebrieren. Die Haupteinkaufsstraße (West-) Berlins, der Kurfürstendamm, war überfüllt von Berlinern und Besuchern der Stadt.

Vor der Gedächtniskirche (siehe hier) unterhielt eine Gruppe Breakdancer das Publikum. Bei dieser Gelegenheit will ich nochmal die Wichtigkeit betonen immer etwas Kleingeld in der Tasche zu haben, besonders wenn man in photographischer Mission unterwegs ist. Es kann einem sonst passieren, dass man mehr oder weniger freundlich aufgefordert wird das Photographieren einzustellen.

Anschließend war ich tatsächlich zum ersten Mal in der Gedächtniskirche (lebe seit über 15 Jahren in Berlin!), da ist auch das Photo der Jesusstatue entstanden.

Break1 Break4 Csd2006 Break3 Break2 Jesus



21 07 2006

Urlaubszeit. Die Reisekasse wird geleert und man freut sich auf die schönen Tage fernab vom Alltag. In einem Monat fliegen wir für einige Tage nach Irland.

Wie die Überschrift schon vermuten lässt, findet bei mir gleichzeitig ein Wechsel statt. Mein 35er Nikon Objektiv musste leider weichen, um einer reisetauglicheren Optik Platz zu machen. Ich glaube es gibt nicht viele Menschen, die einen 35er gegen einen 18-55er eintauschen, aber in diesem Fall hat es für mich Sinn gemacht, ich brauchte einfach etwas weitwinkliges für die Reise. Da das ganze Geld für die Reise draufging, musste dieser Objektivtausch leider sein.

Immerhin hat das Geld vom verkauften 35er fast komplett für einen 18-55er und ein Manfrotto 055 ProB Stativ mit einem 804 RC2 Kopf gereicht. Das Stativ stand schon länger auf meiner Wunschliste, für Nachtaufnahmen, DRI-Bilder und andere Experimente. Inklusive Kopf wiegt das gute Stück aber ca. 3,2 kg, nicht besonders reisetauglich, aber da wir mit dem Auto unterwegs sein werden, spielt das Gewicht keine Rolle.

Ein Punkt, der auch meine Freundin von der Wichtigkeit des Stativs überzeugt hat, ist die Möglichkeit Bilder von uns beiden im Urlaub aufnehmen zu können, überall. Normalerweise war früher entweder eine dritte Person notwendig, oder man streckte einfach einen Arm von sich und drückte ab. Dann sah man aber meistens nicht viel vom Hintergrund.

Das Nikon AF-S 18-55 3.5-5.6 ist ein Objektiv, das viele Menschen im Kit mit ihrer D50 kaufen. Es ist leicht, besteht aus Plastik und fühlt sich nicht besonders stabil an. Die Abbildungsqualität ist abgeblendet auf 5.6 recht ordentlich, in Verbindung mit dem Stativ ist die Lichtschwäche aber kein Problem – für Landschaften müsste man sowieso für eine ausreichende Tiefenschärfe abblenden. Nach der Reise, wenn wieder etwas Geld in die Kasse kommt, werde ich mir wieder eine lichtstarke Optik für jeden Tag kaufen, ob Festbrennweite oder Zoom wird man später sehen.

Damit dieser Eintrag nicht ganz ohne Bilder bleibt, habe ich noch zwei Bilder von Christians Hochzeit angehängt. Das erste Bild gefällt mir persönlich, obwohl da der Hinterkopf von einem von Christians Verwandten mit drauf ist. Das zweite Bild wirkt zugegebenermaßen nicht besonders natürlich, weder der Photograph noch das Model sind Profis, aber man lernt dazu.. ;)

Wedding8 Wedding9



16 07 2006

wird in Berlin auch “Love Parade” genannt. Gestern haben nach zwei Jahren Pause hunderttausende Raver den Berliner Tiergarten eingenommen und ausgelassen gefeiert. Dabei hat jeder versucht so viel Aufmerksamkeit wie möglich auf sich zu lenken, sei es mit schriller Bemalung von Haut und Haaren, mit nicht minder schrillen Outfits, mit schrillen Trillerpfeifen, oder mit an Pornographie grenzender Freizügigkeit. Sodom und Gomorrha für die einen, Spaß ohne Ende für die anderen. Der Alkohol floss wieder in Strömen und ab und an nahm man auch den Geruch von verglühendem Cannabis wahr.

Die Musik auf der Love Parade ist natürlich Geschmackssache, normalerweise nicht mein Fall, aber auch ich habe mich ab und zu dabei erwischt wie ich mit dem Beat und den fröhlichen Menschen mitgewippt habe, die Atmosphäre war trotz des bewölkten Himmels sehr gut und vor allem friedlich.

Negatives gibt es wenig zu berichten. Ich sah eine junge Frau, die von Sanitätern behandelt werden musste, weil sie zusammengebrochen war, und einen Mann, der in Handschellen von der Polizei abgeführt wurde.

Photographen gab es tausende, alles photographierte und ließ sich photographieren. Ein paar (jugendfreie) Photos von mir:

Loveparade2 Loveparade3 Loveparade1 Loveparade4



14 07 2006

Letzte Woche habe ich hier bereits ein paar Photos von der Hochzeit meines Freundes präsentiert, nun folgen noch ein paar “Outdoor-Bilder”. Natürlich muss man bei einer Hochzeit eine Vielfalt an Bildern machen, Gäste, Eltern des Paares, Trauzeugen, Brautjungfern, Trauringe, Kußszenen.. da muss der Photograph Regie führen, aber natürlich auch die Wünsche der Auftraggeber berücksichtigen. Ich werde hier keine Kuß-, Trauring- oder Gästebilder präsentieren, diese sind im Hochzeitsalbum gut aufgehoben.

Zum Technischen: Auf dem rechten Bild überstrahlt das Brautkleid an der Schulter leider, da hätte ich besser aufpassen müssen – bei Hochzeiten sowieso (und am besten immer) im RAW-Modus photographieren, dann kann man unter- und insbesondere überbelichtete Bildbereiche meistens noch in Nikon Capture retten, ein unschätzbarer Vorteil gegenüber JPEG.

Wedding6 Wedding5 Wedding7



12 07 2006

Manche Menschen haben Kunstverständnix – so ist heute folgendes Zwiegespräch mit einem Herrn, der plötzlich hinter dem Zaun auftauchte, entstanden:

“Kann ich Ihnen irgendwie weiterhelfen!?”
“Nein. …Ich photographiere den Stacheldraht.”
“Wieso??!”
“Weil es mir gefällt??”

Sein Gesichtsausdruck war köstlich. Fast habe ich die Meldung “Diese Anwendung ist überlastet und reagiert nicht.” auf seiner Stirn lesen können. Kopfschüttelnd zog er ab…

Stacheldraht



7 07 2006

würden Sie bitte aufhören zu photographieren?” An den Spruch gewöhnt man sich schnell, wenn man bei Konzerten und Vorführungen ein paar Photos für sein Album schießen möchte.

Gestern waren wir anlässlich des Geburtstages meiner Mutter im Friedrichstadtpalast. Die Revue nannte sich “Glanzlichter” und bot alles, von Steptanz über Drahtseilakte bis zur Hula-Hoop-Reifen-Darbietung von Alexey Chainikov, die das ganze Publikum begeisterte.

Bevor ich aufgefordert wurde meine Kamera niederzulegen, konnte ich noch ein paar Bilder schießen, das erste zeigt die charismatische Sängerin Santina Maria Schrader und auf dem zweiten sieht man Danny Costello bei seiner Stepeinlage ganz in blaues Licht getaucht.

Mittlerweile ist auch mein Lumiquest ProMax Blitzaufsatzset angekommen, ich bin schon auf die Resultate gespannt und werde in Kürze berichten.

Glanzlichter Glanzlicht



5 07 2006

…oder der unaufhörliche Drang Filmtitel als Überschriften zu benutzen. Letzte Woche war ich auf der Hochzeit von meinem alten Schulfreund Christian und habe ein paar Bilder geschossen. Auch ein bezahlter Photograph war dabei. Ich habe mich gefreut auch in diesem Bereich Erfahrungen sammeln zu können und kenne jetzt die besonderen Schwierigkeiten bei der Hochzeitsphotographie. Natürlich ist eine gute Ausleuchtung das A und O, draußen überstrahlt das weiße Brautkleid sehr leicht, da muss man sehr aufpassen. Ein Blitzgerät sollte man auf jeden Fall mitbringen, um eine gleichmäßige Ausleuchtung innerhalb geschlossener Räume zu erreichen, und auch draußen sollte man unbedingt blitzen zum Aufhellen der Schatten vom Sonnenlicht.

Leider habe ich keinen Reflektor / Lichtformer dabei gehabt, so musste ich draußen direkt blitzen, im Standesamt waren dagegen die Decken zum Glück tief genug um indirekt blitzen zu können. Für die Zukunft habe ich mir aber bereits ein Lumiquest Promax Blitzaufsatzset bestellt, werde wenn es ankommt einen kleinen Vergleich nachreichen.

Als Objektiv hatte ich nur mein 85 1.8 dabei, für Hochzeiten leider bedingt geeignet, da es manchmal schnell gehen muss, und man ohne Zoomobjektiv oft vom photographierten Objekt weit zurücklaufen muss (was auch nicht immer möglich ist). Als Portraitlinse macht das 85er aber natürlich ansprechende Bilder mit einem schönen Unschärfebereich (Bokeh).

Ich werde bei Gelegenheit noch ein paar Photos von der Hochzeit nachreichen, besonders im Freien, danke auch an Christian für die Erlaubnis die Bilder hier präsentieren zu dürfen – meine Gratulation an das wunderschöne Brautpaar.

Wedding3n Wedding1n Wedding4n