28 05 2006

Photographie könnte unterschiedlicher nicht sein. Wieso photographiert man? Nun, viele photographieren, um sich später noch an die Situation zu erinnern, sei es Urlaub, Geburtstag oder ein anderes wichtiges Ereignis. Man sagt “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte”. Ja, Bilder können genauso wie Filme oder Bücher eine Geschichte erzählen, doch wie gut sie das tun, das ist dem Photographen und in geringem Maße dem Zufall überlassen.

Während die meisten Menschen beim Photographieren höchstens darauf achten ob alle Personen im Bild die Augen offen haben (oft nicht einmal das) quälen einen Photoenthusiasten ganz andere Fragen. Wirkt das Bild? Ist der Hintergrund zu unruhig? Welcher Beschnitt wirkt am besten? Der Enthusiast trifft eine strenge Auswahl welche Bilder er behalten möchte. Die Bilder, die er behält, bearbeitet er, so dass sie klar und präzise im Ausdruck sind. Manchmal erzählt ein Bild eine Geschichte, manchmal überträgt das Bild eine bestimmte Stimmung, und manche Bilder rufen beim Betrachter Gefühle hervor. So wie es verschiedene Bücher und Filme gibt, gibt es auch verschiedene Arten von Bildern, und so wie manche Menschen gerne Krimis lesen oder Kömödien schauen, so hat auch jeder in der Photographie sein Lieblingsgebiet.

Als Photograph kann man entweder versuchen allgemein verständliche, “populäre” Bilder zu machen, die der Mehrheit gefallen (Mainstream), aber man kann auch seinen eigenen Stil haben, der nicht jedem liegt (Independent). Picasso wird allgemeinhin als einer der größten Bildhauer angesehen – die meisten Menschen können mit seinen Bildern trotzdem nichts anfangen. Auch in der Photographie gilt – wenn DIR das Bild gefällt, wird es bestimmt Menschen geben, denen es auch gefällt, und auch wenn die meisten sagen es gefällt ihnen nicht, so darf man sich davon nicht leiten lassen (es sei denn man hat vor mit seinen Photos Geld zu verdienen). Die Schönheit liegt auch in der Photographie im Auge des Betrachters.

Natürlich sollte man besonders wenn man nur wenige Erfahrungen in der Photographie hat, die Ratschläge anderer Photographen aufnehmen, und wenn man sie für das eigene Bild hilfreich hält, auch umsetzen.

Es folgt ein Bild aus der Rubrik “Malen mit dem Photoapparat”. Es handelt sich um ein Photo von einer Wand besetzt mit farbigen Leuchten, ein sehr schlichtes, graphisches Motiv, das von vielen Menschen positiv aufgenommen wurde. Bei solchen Motiven ist die Geometrie besonders wichtig, die kleinste Unregelmäßigkeit fällt störend auf. Das Photo wurde nachbearbeitet, hauptsächlich zum Zweck die schwarze Wand in eine weiße Wand zu verwandeln, was mit Hilfe von Kurven in Photoshop kein Problem darstellt.

Leuchtwand



14 05 2006

…das ist hier die Frage. Während Farben in den meisten Fällen ein Bild bereichern – schließlich sehen wir unsere Welt auch in Farbe – kann eine Schwarz-Weiß-Umwandlung dem Bild manchmal zu einer besserer Wirkung verhelfen. Besonders Bilder, die an sich schon wenige Farben besitzen, wie Photos von Gebäudefassaden, profitieren von einer Entsättigung.

Die Fußballschuhe, die ich gestern präsentierte, sind auch so ein Fall, in Farbe sehen sie gut aus, aber erst in Schwarzweiß kommen die Kontraste und die geometrischen Formen richtig zur Geltung. Macht euch selbst ein Bild davon.

Fussball Schuhe3



13 05 2006

Ich durfte heute den Schuhputzer spielen, natürlich nur im übertragenden Sinn – in Photoshop. Die überdimensionierten High-Tech Fußballschuhe gehören zum Berliner “Walk of Ideas”, das speziell für die Fußball-WM für die Besucher der Stadt angelegt wurde. Die Touristen können sich über deutsche Errungenschaften informieren (unter anderem die Fußballschuhe mit Stollen) und fühlen sich so vielleicht nicht nur im WM-Land Deutschland, sondern auch im Kulturland Deutschland wohl.

Anbei ist auch das ursprüngliche Photo direkt aus der Kamera (nur verkleinert). Da sieht man wie beliebt die Schuhe bei Kindern sind, die mit ihren dunklen Schuhsohlen dem Schuhdenkmal ein gebrauchtes Aussehen verpassen. Da ist Putzen angesagt!

Fussball Schuhe O Fussball Schuhe



11 05 2006

Ja, meine Großmutter hatte heute ihren 70. Geburtstag, ein paar Bilder habe ich im Restaurant für’s Familienalbum geschossen. Dabei hat das “neue” (ich habe es ja gebraucht gekauft) 35er Objektiv gut seinen Dienst verrichtet. Die Brennweite reicht um zwei Menschen auf der anderen Tischseite im Bild zu haben, wenn man mehr will, muss man aufstehen und etwas zurückgehen. Ich bin nicht so ein Freund von Gruppenphotos, ab und zu mal eins ist ok, um die ganze Gruppe darzustellen, aber sonst finde ich, sollte man wenn möglich nicht mehr als zwei Gesichter auf einem Bild haben.

Die Bilder von heute Abend wandern wie gesagt ins private Familienalbum, hier präsentiere ich heute ein weiteres Panoramabild, diesmal vom Berliner U-Bahnhof Rathaus Schöneberg. Es ist ein besonderer U-Bahnhof, denn normalerweise sind U-Bahnhöfe in Berlin meist unterirdisch, ab und zu auch über der Straße, dieser relativ neue Bahnhof hingegen ist von beiden Seiten vom Wilmersdorfer Volkspark umgeben und besitzt dadurch einen eigenen unvergleichlichen Charme.

Schoeneberg



10 05 2006

Was war heute doch wieder für ein schöner Tag. Entspannen, die Seele baumeln lassen, Kopf freibekommen… Das habe ich gemacht. Keine Bilder geschossen und auch keine neuen Ideen für den heutigen Blogeintrag bekommen. Deswegen gibt es heute wenigstens ein weiteres Bild vom Berliner Hauptbahnhof, diesmal kein zusammengekleistertes Panorama, sondern ein Bild “out of cam”, und sogar ziemlich stark beschnitten. Wie man sehen kann, war der Himmel frei von jeglichen Wolken, es war sonnig, und das hat sich sehr negativ auf den Kontrast ausgewirkt, die Farben wirkten wie tausendmal ohne Weichspüler gewaschen. Zum Glück kann man bei Photos in digitaler Form einiges im Bildbearbeitungsprogramm retten. Es wird meist kein Spitzenbild, aber immerhin brauchbar.

Hauptbahnhof



9 05 2006

Photographieren oder Briefmarkensammeln? Natürlich ersteres. Nicht nur weil man dann oft an der frischen Luft ist, sondern auch weil man dabei leicht den Alltagsstress vergisst. Stress ist erwiesenermaßen sehr schädlich für die Gesundheit, und kann zu vielen Krankheiten führen.

Heute war ich wieder im Park – ein Glück, dass der Park bei mir um die Ecke ist, da muss man nicht mal nachdenken ob sich der Ausflug lohnt. Ganz nebenbei achtet man beim Photographieren mehr auf seine Umwelt und lernt interessante Dinge kennen. Man bemerkt plötzlich kleine Details, die man normalerweise beim Vorbeigehen nicht beachtet.

Heute habe ich wieder ein Frühlingsbild, diesmal ist es der blühende Flieder. Aufgenommen mit dem 35 2. Das Bokeh (der Unschärfebereich) vom 85 1,8 gefällt mir doch etwas besser. Zum Photographieren im Park würde ich Objektive mit größeren Brennweiten empfehlen (wenn man wie ich Vögel, Kaninchen oder Skater photographieren will). Der 35er ist aber eine gute “Nahkampflinse”.

Flieder Fruehling



8 05 2006

Heute war ich im Zentrum der Stadt und habe mein neues Objektiv ausprobiert. Das 35 2 verliert bei Sonnenschein stark an Kontrast, eine Gegenlichtblende ist auf jeden Fall zu empfehlen, ich habe leider keine. Die Schärfe stimmt hingegen. Auf 5,6 gestellt, liefert das Objektiv dem Sensor ein scharfes Bild, und treibt diesen damit an seinen Limit – dies äußert sich in Moiréartefakten bei winzigen Details. Bei Offenblende ist es jedoch erwartungsgemäß weniger scharf und bietet dazu einen sehr schmalen Schärfebereich. Die Brennweite von 35 mm bietet den Vorteil, dass man ziemlich genau das auf das Bild bekommt, was man direkt vor sich sieht. Natürlich wünscht man sich trotzdem in manchen Situationen ein Weitwinkel- oder Teleobjektiv. Das 35 2 ist ein sehr leichtes Objektiv, es fokussiert relativ zügig, ist aber natürlich nicht ganz leise.

Besonders empfehle ich dieses Objektiv für Feste in geschlossenen Räumen, mit ihm kann man auch bei wenig Licht Photos ohne Blitz aufnehmen – 1/40 Sekunde ist dabei völlig ausreichend, um ohne Verwackeln ein Bild zu schießen. Bei dieser Belichtungszeit bekommt man allerdings auf manchen Bildern schon Bewegungsunschärfe bei sich bewegenden Objekten.

Wie ich es schon angedeutet hatte, manchmal wünscht man sich ein Weitwinkelobjektiv dabeigehabt zu haben, aber man hat ja immer noch die Möglichkeit mehrere Bilder zu schießen und diese dann mit spezieller Software (ptgui sei hierbei wärmstens empfohlen) zu einem Panorama zusammenzustellen. Das folgende Bild vom Berliner Hauptbahnhof, der bald in Betrieb geht, wurde aus 3 Bildern zusammengestellt. Ganz zufrieden bin ich mit diesem Photo nicht, aber besser als gar kein Bild ist es allemal.

Hauptbahnhof Pano S



7 05 2006

So banal es auch klingen mag, wird Papier seit seiner Erfindung vor ca. 2000 Jahren immer noch sehr gern als Datenträger benutzt. Nicht nur für Bücher, Zeitungen, Verträge oder Wertpapiere, sondern auch für Photos. Es braucht keine Energie, es kann seine Daten nicht plötzlich verlieren, ist günstig und sofort verfügbar.

In Museen und Gallerien werden Photos immer noch auf Papier präsentiert. Ab und zu trifft man schon Experimente mit Monitoren, aber das ist im Moment noch eine eher seltene Art Bilder in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Viele Menschen bevorzugen immer noch Papier als Trägermaterial für ihre Photos, und dagegen ist nichts einzuwenden. Solange man gutes Papier verwendet und es unter richtigen Bedingungen lagert, bleiben einem die geschossenen Photos jahrzehntelang in der ursprünglichen Qualität erhalten.

Sehr oft kommt von Neulingen in der Digitalphotographie die Frage nach der maximalen Druckgröße, die man für seine Digitalphotos verwenden kann. Bilder bestehen aus Millionen von Bildpunkten. Auf einer kleinen Fläche dargestellt, können wir die einzelnen Punkte nicht sehen, sie erscheinen als ein Bild. Je größer die Fläche wird, desto größer wird auch der Abstand zwischen den Bildpunkten – so kann man auf großen Werbeplakaten aus der Nähe die einzelnen Punkte erkennen. Das stellt allerdings kein Problem dar, da große Werbeplakate normalerweise aus einiger Entfernung betrachtet werden und dadurch die Bildpunkte für uns wieder zu einem durchgehenden Bild verschmelzen.

Für Photos gilt dasselbe: Bei einem Photo in Postergröße muss die Auflösung nicht so hoch sein wie bei einem kleineren Photo, da man ein Poster (um es ganz mit dem Blick erfassen zu können) aus einiger Entfernung betrachtet. Für Photos bis DIN A3 Größe reicht eine Auflösung von ca. 180 dpi (dots per inch) für sehr gute Qualität aus. Für größere Bilder (DIN A2 und mehr) reichen 130 dpi vollkommen aus.

Am Beispiel eines 6-Megapixel-Photos kann man also sagen: Eine Bildgröße von 30 x 45 cm (etwas größer als DIN A3) ist mit 170 dpi in sehr guter Qualität druckbar. Ebenfalls in sehr guter Qualität (127 dpi) kann man ein Bild auf 40 x 60 cm drucken lassen (ca. DIN A2). Bei solchen Vergrößerungen wird aber die Schärfe des Bildes sehr wichtig. Ein minderwertiges Objektiv füllt das Bild mit verschwommener Bildinformation. Ebenfalls sollte man darauf achten, die Photos beim Nachbearbeiten gut zu schärfen (aber nicht übertreiben!).

Der Megapixelkampf geht indes weiter. Vor zwei Wochen stellte Casio die EX-Z1000 vor, die erste Kompaktkamera mit einer Auflösung von 10 Megapixeln. Für Menschen, die oft Bilder größer als DIN A2 drucken vielleicht eine Überlegung wert, wobei es eher fraglich ist, ob das Objektiv der Kompakten hochwertig genug ist, um ein scharfes Bild für jeden der 10 Millionen Pixel auf dem Sensor zu liefern.

Das erste Photo heute zeigt mich und meine Freundin auf Erkundungstour in einer der weltgrößten Zellulosefabriken (dem Stoff aus dem Papier besteht) in Aracruz, Brasilien. Im Hintergrund sieht man Eukalyptuswälder, die für diesen Zweck großflächig rund um die Fabrik angelegt wurden. Das zweite Bild zeigt drei Papageien aus Holz (der Stoff aus dem Zellulose gewonnen wird), diese verschönern gegenwärtig eine Wand in unserer Wohnung. Den Hintergrund aus weißer Rauhfasertapete habe ich in Photoshop durch einen gefälligeren ersetzt.

Aracruz Parrots



6 05 2006

und was macht der Nikonianer? Er pustet seinen Digitalkamerasensor aus. Habe von einem guten Freund einen kleinen Blasebalg geschenkt bekommen und wollte heute schauen wieviel Staub ich damit von meinem Sensor entfernen kann. Es gab eindeutig eine Veränderung. Einige Staubflecken sind verschwunden, andere sind hingegen geblieben oder haben nur ihren Platz gewechselt. Nicht perfekt, aber immerhin besser als vorher.

Solche Reinigungseinlagen sind bei meiner Art Photos zu schießen eigentlich nicht nötig, da ich meistens Blenden größer als 1:4 benutze (Staubflecken werden erst bei kleineren Blenden sichtbar).
Apropos Reinigung. Wenn man mal aus Versehen einen Fingerabdruck auf der Linse eines Objektivs hinterlassen hat, hilft am besten ein Mikrofasertuch, aber Vorsicht, nicht alles was vom Hersteller als Mikrofasertuch verkauft wird, ist auch wirklich eines. Ich habe ein oranges Mikrofasertuch von Hama – es ist ganz eindeutig nicht empfehlenswert – es fühlt sich nicht einmal wie ein Mikrofasertuch an, es ist flauschig und nicht glatt. Zum Glück habe ich noch mein Mikrofasertuch von Fielmann, es ist sehr gut.

Menschen tendieren sowieso dazu, das zu kaufen, was vom Hersteller als speziell für den Zweck empfohlen wird. So steht auf Hama Reinigungssets mit Blasebalg/Pinsel, “Mikrofasertuch” und Reinigungsflüssigkeit in großen Buchstaben “DIGITAL” – ich bin sicher, allein wegen dieses einen Wortes auf der Verpackung verkauft Hama zehn Mal mehr Reinigungssets als ohne dieses Wort. Was allerdings in diesem Set speziell für Digitalkameras sein soll, das entzieht sich meiner Kenntnis.

Genug über Nebensachen geredet, es geht hier immer noch um Photographie, und so gibt es heute passend zur Jahreszeit ein Tulpenphoto. Da ich heute mein 35 2 bekommen habe, werde ich ab jetzt dieses Objektiv für die meisten der noch kommenden Photos verwenden. Nach ersten Tests scheint es ein guter Kauf gewesen zu sein.

Tulpe Gelb



5 05 2006

Während ich heute im Park hinter einem Baum gehockt auf eine kleine Amsel lauerte, die sich langsam aber sicher in meine Richtung zu bewegte, hat plötzlich ein Mann seine Parkbank verlassen und sprach mich an, ob es “meine Kinder seien”. Ich konnte zwar weit und breit keine Kinder sehen, aber bei der heutzutage ausgesprochen guten Berichterstattung über alle Arten von Perversen, die in Chaträumen auf kleine Kinder lauern und heimlich Kinderpornos tauschen, erzeugen auch Menschen mit Kameras in der Öffentlichkeit bei einigen Personen verständlicherweise eine gewisse Art von Paranoia.

Ich sagte ihm, dass ich gerade versuche den Vogel zu photographieren. Verlegen entschuldigte er sich dafür, dass er meinen Vogel verscheucht hat und riet mir den Vogel hinter dem nächsten Baum zu kriegen – die kleine Amsel flog tatsächlich nicht sehr weit. Danke für den Rat, wäre ich selbst nie drauf gekommen.

Hier ist das Photo, das ich von dieser Amsel schießen konnte. Normalerweise kann man nie genug Brennweite haben, wenn man Vögel photographiert, sie sind allesamt schreckhaft und müssen aus größerer Entfernung photographiert werden. Diese Amsel schien aber die Photosession aus nächster Nähe zu genießen.

Amsel



4 05 2006

Wer glaubt, man könnte mit einer Festbrennweite nur sehr beschränkt Alltagsphotographie betreiben, der irrt gewaltig. In der letzten Zeit war ich mit meiner Kamera und nur dem 85 1.8 bewaffnet unterwegs (obwohl ich auch ein 18-75 im Regal stehen habe). Die meisten Bilder, die ich hier soweit präsentiert habe, habe ich durch dieses Objektiv aufgenommen. In ein paar Tagen kommt ein 35 2 ins Haus, hauptsächlich für Photos innerhalb von geschlossenen Räumen, meine “Porträtlinse” hat für diesen Zweck eine zu große Brennweite – man muß natürlich auch die Grenzen seiner Ausrüstung kennen.

Ein weiterer Grund, wieso ich Festbrennweiten mittlerweile so mag – man bekommt mit jedem Objektiv eine andere Perspektive und wird garnicht erst in Versuchung geführt wild am Zoomring zu drehen. Man kauft sich für jeden Zweck das passende Objektiv (wobei man mit einem “Portraitobjektiv”, wie ich schon sagte, durchaus nicht nur Portraitaufnahmen machen kann). Was ich mir ganz persönlich wünschen würde, ist ein Weitwinkelobjektiv, um auch große Gebäude, wie Kirchen, auf das Bild zu bekommen und natürlich für Landschaften, bzw. in der Stadt eher Plätze und schöne Decken in Museen etc. Wiederum, obwohl ich bisher nur Nikon-Objektive benutzt habe, fühle ich mich da zum Tokina 12-24 hingezogen, unter anderem auch wegen des unverschämt hohen Preises des Nikon-Pendants.

Heute habe ich ein weiteres Bild aus meiner Serie “Der Frühling” und etwas Abstraktes aus der Rubrik “Modernes Chaos”. Durch einen Effekt der Verfremdung wird man zum Nachdenken angeregt – was könnte das bloß sein? Ist es etwa Kunst? Wer weiß.

Rosa Fruehling Modern Chaos



2 05 2006

oder die angenehme Symmetrie. Manchmal sieht man etwas und weiß genau welchen Beschnitt man wählen wird, es zwingt sich regelrecht auf. So auch bei dem Photo, das ich heute präsentiere. Ein Berliner Hotelier entschloss sich sein Hotel auf ungewöhnliche Weise mit einem Pärchen aus Pappe und roten Kunstblumen zu dekorieren. Es hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt, denn ein schönes Pärchen auf dem Balkon eines Hotels sieht man normalerweise nur in Hollywoodfilmen.

Von einem Hollywoodfilm stammt auch der Titel dieses Photos. “Four Rooms” erzählt Geschichten aus vier verschienenen Hotelzimmern, das schöne Paar in einem dieser Zimmer wird dabei von Antonio Banderas und Tamlyn Tomita verkörpert.

Four Rooms